- Schoenstattfamilienbewegung

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Wir über uns - Als Familie in Gemeinschaft wachsen

Kar- und Ostertage für Familien 2017
In diesem Jahr fand zum 5. Mal die Ostertagung für Familien auf Marienfried statt. Mit dabei waren 9 Ehepaare und mindestens 17 Kinder von 0 bis 12 Jahren. Wir feierten gemeinsam die Liturgie der Kartage mit familiengerechten Angeboten. Los ging es am Gründonnerstag mit dem letzten Abendmahl, an dessen Ende die Kinder zusammen mit Pater Bernhard Schneider den Altar ab räumten und das Allerheiligste mit einer Prozession aus der Hauskapelle brachten.
Am Karfreitag stand natürlich das Kreuz als Symbol für Jesu Sterben im Mittelpunkt. Jeder war aufgefordert aus Holz oder anderen Materialien ein Kreuz zu gestalten, das seinen/ihren Vorstellungen entsprach. Nach einem Impuls von Sr. Vernita Weiß konnten die Erwachsenen als Paar an verschiedenen Stationen ihrer aktuellen Situation nachspüren: Welcher Satz auf einer Postkarte spricht mich besonders an? Welches Wort hat momentan eine große Bedeutung für mich, sodass ich mich mit ihm auseinandersetzen will? Welche Worte Jesu beeindrucken mich besonders? Welchen Tag in Jesu Leben hätte ich Herne miterlebt? Beim Kreuzweg am Nachmittag rund um das Heiligtum stand ein großes Holzkreuz im Mittelpunkt, welches von den Kindern getragen und an jeder Station weiter gestaltet wurde. In der Karfreitagsliturgie machten wir uns das Leiden und Sterben unseres Herrn ganz konkret bewusst und verehrten das Kreuz in aller Stille.
Der Samstag war schon von der Vorfreude auf die Auferstehung geprägt: Ostereier wurden verziert, Osterkerzen wurden gestaltet, Hasen wurden gebacken und Osterkränze zusammen mit Frau Welle gebunden. Die Kinder lernten die nach der Enzyklika von Papst Granziskus Wichtigsten Worte für ein gutes Zusammenleben in der Familie: Bitte, Danke und Entschuldigung. Die Erwachsenen beschäftigten sich in der Paarzeit zusätzlich mit den 5 Sprachen der Liebe nach Gary Chapman. Wie immer waren die Kinder in der Betreuung von Johanna und Clemens Gerber sehr gut aufgehoben, wenn die Erwachsenen eine eigene Einheit hatten.
Der Höhepunkt der Tagung war natürlich die Feier der Osternacht, die beim Osterfeuer am Heiligtum begann. Die Kinder spielten verschiedene Szenen aus den Lesungen nach und konnten somit ganz tief in die die Geschichten aus der Bibel eintauchen. Beim anschließenden Stockbrot rösten über dem Feuer, das im Anschluss mit Nutella gegessen wurde, kam Stimmung auf. Und auch sonst blickte man die ganzen Tage über nur in freundliche und entspannte Gesichter. Es ist einfach ein besonderes Erlebnis, diese Tage zu Ostern in einer tollen Gemeinschaft zusammen mit Kindern und Gleichgesinnten zu feiern! Man begeht die Tage und die Ereignisse vor 2000 Jahren ganz bewusst mit und wird nicht vom Alltag zuhause abgelenkt. Unsere Kinder freuen sich meist schon das ganze Jahr hindurch auf die Tage auf Marienfried.
Deshalb vielen, vielen Dank an dieser Stelle an das Organisationsteam, allen voran Bernadette und Christian Gehring, die alles so toll vorbereitet haben. Sr. Vernita, Sie sind spitze! Pater Bernhard, Sie sind der Fels in der Brandung!
Am Ostersonntag schlossen wir die Tagung mit einem festlichen und musikalisch sehr schön umrahmten Gottesdienst ab. Danach waren alle Familien heiß auf die Osterrallye, welche es uns erst nach dem Absolvieren verschiedenster Aufgaben erlaubte das passende Körbchen zu finden. Ein kalter Wind trieb die Familien dann auseinander. Aber eine warme Erinnerung an das Erlebte wird viele von Ihnen im nächsten Jahr sicher wieder an den gleichen Ort zurück führen.

Dorothea & Markus Singler



Silvestertagung 2016 / 2017 - Family Mission!
Sternzeit 2016-24-27 17 Familien begeben sich auf eine ganz besondere Expedition in die innere Mitte ihres Familienalltags, dorthin, wo das Leben pulsiert, das Herz brennt, manchmal die Kraft fehlt und zuweilen  Herausforderungen zu lösen sind... Es braucht Mut, Verbundenheit, Achtsamkeit, Augenhöhe, Authentizität, Talente, kreative Ideen..., um diese Mission gemeinsam zu meistern. In unterschiedlichen Erfahrungs- und Lernräumen lernten die Eltern als Paar und die Familie gemeinsam im Kopf verstandenes anzuwenden und auszuprobieren. Im Escape Room galt es für die Familien schnellstmöglich aus dem Raum sich zu befreien. Dazu mussten eine Menge Rätsel gelöst, Schlüssel gefunden, ein Safe geöffnet werden... Unlösbar, wenn z.B. der Familienpatriarch das Wort angiebt. Lösbar wenn jeder seine Talente einbringt, alle gehört werden, jeder laut denkt und Ideen geteilt werden, gemeinsam Entscheidungen getroffen werden... Im Family-Mission-Game mussten innerhalb von 4 Minuten 15 komplexe Aufgaben gelöst werden. Möglichst viele Punkte galt es zu erspielen. Die Vorbereitungszeit für diese 4 Minuten betrug bei den Familien über 1,5 Stunden voll mit Lösungsideenentwickeln, Diskussion in der Familie über die Umsetzung der Aufgaben, Ausprobieren und Scheitern... Allen Familien fühlten,um im Familienalltag die täglichen Herausforderungen zu bewältigen bedarf es nicht nur der guten Organisation der Eltern, nein der ganzen Familie, einen authentischen Dialog aller Familienmitglieder, viel Raum und Zeit für die inneren Stimmungen der Familienmitglieder, Raum der Stille und der inneren Zuwendung, dann wirdFamilienalltag erfüllt mit Freude an Familie. Die Family Mission griff auf  eine Vielzahl von Methoden aus der Sozielsystementwicklung zurück, wie z.B. Future Backwards, WOOP your Life, Design Thinking, Rethrospektive usw. adaptiert in unsere aus dem Liebesbündnis gelebte schönstättische Familienspiritualität entstanden praktische Lern- und Erfahrungsräume für die ganze Familie mit Kindern jeglichem Alters. Besonders schön, war die Talent-Show, in der jede Familie ihre Talente auf die Bühne bringen durfte, der Silvesterabend am Silvesterfeuer und unserem eigenen Silvesterwunschfeuerwerk, die tolle Silvesterparty bei der jede Familie einen Beitrag zur gemeinsamen Freude brachte. Familien kommen mit gemischten Gefühlen und vielen Fragen zur Familientagung und gehen zufrieden, erfüllt, Hand-in-Hand nach Hause.

Vater-Kinder-Wochenende 2016
Ein Vater-Kinder-Wochenende anders wie der Familienalltag, eine experimentelles Abendteuer mit der Chance neues zu entdecken. Das taten die 17 Männer, Väter, Manager, Handwerker, Ehepartner dann auch mit ihren Kindern. Grillen kann jeder, aber Ketch-Up zum Steak selbst herstellen, da beginnt eine neue Erfahrung. Wie einfach und schnell das geht und wie genial lecker das Steak dann schmecken kann, wenn es dazu selbstgemachtes Kürbis-Ketch-Up , Annanas Ketch-Up oder Himbeer-Tomaten Ketch-Up gibt. Wenn Väter mit ihren Kindern zusammen kochen, sind alle Fremdheiten überwunden, jegliche Vorliebe ausgetauscht und es ist so, als ob wir schon wochenlang gemeinsam im Zelt schliefen. Am selbigen Abend gab es dann noch die legendären Wettspiele am Lagerfeuer Väter gegen Mädchen gegen Jungs. Am nächsten Tag ging es erstmal darum als Familie seine Ente zu hübschen für das später stattfindende Entenrennen auf unserer Abenteuertour. Diese führte uns steil bergauf zum Karlsruher Grat, wo das Vater-Kinder-Team beim waghalsigen Klettern über die Felsformationen bis ins letzte ausgereizt wurde. Bei strahlenden Wetter waren alle glücklich über die Ausblicke und die bezwungenen Felsewände. Das Entenrennen in der Schlucht beim Edelfrauengrab sorgte für die notwendige Abkühlung. Am Abend stand zum einen noch das Jump-Run-Fire-GAME auf dem Plan, bei dem man sich an vier Stationen das Wasser erspielen musste für die abschließende Wasserschlacht auf dem Kapellchenplatz. Alle waren naß bis auf Pater Bernhard Scheider der ins Heiligtum flüchtete. Die Kinder lagen dann müde im Bett und die Männer diskutierten bis früh in die Morgenstunden über die Lust und den Frust am Mannsein. Es wurde schnell allen klar, wie wertvoll ein offener, persönlicher Dialog in der Partnerschaft ist, was es bedeutet Omline zu leben, auf Augenhöhe in der Familie und mit Gott sein zu dürfen und wie Achtsamkeit jedem einzelnen eine neue Perspektive im Alltagsleben eröffnet. Am Sonntag gab es einmal mehr einen Gottesdienst einmal anders. Auf dem Kapellchenplatz setzten wir uns in den Kreis und um uns herum standen 5 Tische. Jeweils ein Tisch für das Evangelium, Kyrie, Gloria, Glaubensbekenntnis und die Fürbitten. Jeder Vater ging nacheinander mit seinen Kindern in 5 Durchgängen zu den jeweiligen Tischen. Eine Person in der jeweiligen Tischgruppe, sprach das Einführungsgebet und las sodann die Vorgehensweise vor z.B. schreibe, auf an was du glaubst... oder beim Gloria, überlege für was du dankbar bist und male ein Blume dafür auf den Tisch... etc. Zur Gabenbereitung stellten wir alle Fünft Tische in die Mitte unseres Kreises. So deckten wir den Tisch der Eucharistie mit unserem ganz persönlichen Leben und erlebten Gott in unsere Mitte, der in der Eucharistie mein Leben wandelt und zu mir kommt und mit mir geht. Das legendäre Fußballspiel Väter gegen Kinder ging einmal mehr unentschieden 3:3 aus.  Alle hatten einen riesen Spaß und gingen mit einer vollem Herzen, reich an neuen Erfahrungen nach Hause.

Familiendiözesantag 2015
Freude an Familie ist - wir gehören zusammen!
Bei traumhaft sonnigen Herbstwetter traf sich die Schönstattfamilienbewegung auf Marienfried. "Zu wem gehöre ich" war die zentrale Frage des Begegnungstages. So sortierten sich die Teilnehmer nach unterschiedlichen Kriterien der Zusammengehörigkeit: Männer - Frauen - Kinder, nach Heiligtümern in der Diözese, doch letztlich gehören wir zu unserer Familie! Jede Familie hatte sich am Morgen auf den Weg zum Diözesanheiligtum gemacht. Auf dieser kleinen Familienwallfahrt zum Heiligtum hat jede Famili ihre Anliegen mitgebracht. Diese wurden auf kleine Fahnen geschreiben. Ein DANK, eine große Freude, eine Bitte oder auch eine Herausforderung, eine Frage die einen beschäftigt. Die Fahnen wurden im Familiengottesdienst zum Kyrie, Gloria und zu den Fürbitten ums Heiligtum aufgehängt. In drei Impulsen beschäftigten sich die Ehepaare mit dem Thema Sakramentalität der Ehe, Hausheiligtum und der Lebensfamilienpyramide aus dem Liebesbündnis. Einander Begegnen, zu spüren WIR gehören als Familienbewegung zusammen war für alle Familien eine tolle Erfahrung.

Schönstattsommertagung 2015
Wo ist die Höhrer Straße 111? Navigationsgeräte sind mit dieser Straße auf den Berg
Nazareth überfordert, nicht aber junge Familien aus der Erzdiözese Freiburg. Schönstatt kennen lernen, seine Spiritualität, seine Pädagogik, seinen Gründer, das stand auf dem Programm. Für die meisten ein Ersterlebnis und damit eine spannende Entdeckungstour. „Der spannende Dritte in unserer Mitte“, das Ehesakrament und leben mit dem „Hausheiligtum“, das gibt Familien gute innere Bindung und hilft bei der Erziehung der Kinder. Claudia und Heinrich Brehm von der Schönstatt Familienbewegung leben was sie
sagen, das wurde in diesem Impuls deutlich. Das Pater Kentenich Haus auf Berg Schönstatt lässt den Gründer der Schönstattbewegung lebendig werden. „was wir hier aufgenommen haben, macht ihn für uns glaubwürdig und authentisch.“ Selbst die Kinder, die mit einer Rallye das Haus eroberten, wollten dann noch mehr von diesem Pater Kentenich hören. Plötzlich stehen Fragen im Raum wie: „Was tun, wenn man im Religionsunterricht gut mitmacht und deshalb gemobbt wird?“ oder „Manchmal fehlt mir der Mut zu meinem Glauben zu stehen.“ Fragt man Eltern, wie sie Ihre Kinder erziehen wollen, dann sind sich alle einig: wir wollen nur das Beste und sie möglichst gut erziehen. Grundlagen aus der Pädagogik Schönstatts gab zu diesem Thema Sr. Dr. Doria Schlickmann. In einer anschließenden Diskussion wurde deutlich was engagierte Eltern sich die Erziehung ihrer Kinder kosten lassen. Sich als Familie erleben, das gehörte zum Konzept dieser Tagung. Ursula und Martin Grimm sorgten für wohltuende Abwechslung bei Spielen mit der ganzen Gruppe, beim Kerzen gießen und Wettrudern und Tretboot fahren auf dem Laacher See. Der abschließende Höhepunkt dieser Schönstatt Tagung war die Bündnisfeier mit Gottesdienst im Tal Schönstatt. „Halleluja, lobet Gott in seinem Heiligtum“ brachte richtig Freude auf in der Pilgerkirche. Denn, wie könnte es bei Familie anders sein, sie bewegt – die Frauen, die Männer, uns alle. Danach ging es mit brennenden Fackeln auf Berg Nazareth. Das Navigationsgerät war jetzt nicht mehr notwendig. Die Wege in Schönstatt sind in diesen Tagen vertrauter geworden.

Der Spielplatz ist fertig!
Unterhalb des großen Parkplatzes wurde die Obstwiese terrassiert und es entstand ein wunderbare Aktionswiese mit dem neuen Spielplatz. Der Spielplatz wurde für Kinder aller Altersstufen konzipiert. Neben einer Nestschaukel und Sandkasten gibt es eine kleine Rutschbahn, ein Spielhaus integriert in einen Kletterturm mit Hängebrücken und Leitern. Des Weiteren wurde ein kleiner Niedrigseilgarten zum Klettern, Balancieren und sich Überwinden errichtet. Hier besteht die Möglichkeit auch pädagogisch mit Gruppen aller Altersgruppen zu arbeiten. Marienfried freut sich über das gelungene Projekt und über die Erweiterung seiner Möglichkeiten der Seminargestaltung. Ein besonders Dankeschön gilt den kleinen und großen Sponsoren insbesondere der Sparkasse Ortenau und der Firma Garbenbau Huber.

Als Familie Ostern feiern...
…es ist möglich und eine super Erfahrung z.B. die Feier des Abendmahls, im Garten Getsemani mit Fackeln zusammen im Gebet bei Jesu auszuhalten, gemeinsam zu verzichten, als Familie die Alltagslast und –freude auf das Karfreitragskreuz zu  bringen, das Osterfeuer am Abend gemeinsam aufzuschichten und im Kerzenschein Auferstehung zu feiern, mit den Kindern ums Osterfeuer herum zu feiern und schließlich am Ostermorgen das Leuchten in den Augen der Kinder zu sehen, wenn sie ein Osternest gefunden haben.
Im Rahmen der traditionellen Osterliturgie mit ihren „üblichen Zeiten“ und oft langen Gottesdiensten als Familie mit Kindern eine Herausforderung. Gerade die Kar- und Ostertage sind eine sehr intensive Zeit, in der wir uns die zentralen Lebens- und Glaubensfragen stellen dürfen. Tage in denen wir als Familie mit unseren Kindern ganz intensiv unseren Glauben mit viel Freude erleben , erfahren und prägen können. Als Familienbewegung haben wir mit unserem Konzept für dies Tage das Augenmerk ganz besonders auf die Familie mit Kindern gelegt. Jede Familie konnte mit kleinen und großen Kindern gemeinsam alle liturgischen Elemente gemeinsam erleben. Es wurden zudem Osterlämmer und Osterhasen gebacken und Eier ausgeblasen und Osterschmuck gebastelt. Die Abwechslung von kreativ, aktiven Elementen und Zeiten der Stille ermöglichten es den Kindern und Erwachsenen immer mit vollem Herzen dabei zu sein. Das Strahlen und die Begeisterung der teilnehmenden Familien war so wunderbar, dass es nächstes Jahr sicherlich wieder Kar- und Ostertage auf Marienfried geben wird.


 
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