- Schoenstattfamilienbewegung

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Wir über uns - Als Familie in Gemeinschaft wachsen

Vater-Kinder-Wochenende 2016
Ein Vater-Kinder-Wochenende anders wie der Familienalltag, eine experimentelles Abendteuer mit der Chance neues zu entdecken. Das taten die 17 Männer, Väter, Manager, Handwerker, Ehepartner dann auch mit ihren Kindern. Grillen kann jeder, aber Ketch-Up zum Steak selbst herstellen, da beginnt eine neue Erfahrung. Wie einfach und schnell das geht und wie genial lecker das Steak dann schmecken kann, wenn es dazu selbstgemachtes Kürbis-Ketch-Up , Annanas Ketch-Up oder Himbeer-Tomaten Ketch-Up gibt. Wenn Väter mit ihren Kindern zusammen kochen, sind alle Fremdheiten überwunden, jegliche Vorliebe ausgetauscht und es ist so, als ob wir schon wochenlang gemeinsam im Zelt schliefen. Am selbigen Abend gab es dann noch die legendären Wettspiele am Lagerfeuer Väter gegen Mädchen gegen Jungs. Am nächsten Tag ging es erstmal darum als Familie seine Ente zu hübschen für das später stattfindende Entenrennen auf unserer Abenteuertour. Diese führte uns steil bergauf zum Karlsruher Grat, wo das Vater-Kinder-Team beim waghalsigen Klettern über die Felsformationen bis ins letzte ausgereizt wurde. Bei strahlenden Wetter waren alle glücklich über die Ausblicke und die bezwungenen Felsewände. Das Entenrennen in der Schlucht beim Edelfrauengrab sorgte für die notwendige Abkühlung. Am Abend stand zum einen noch das Jump-Run-Fire-GAME auf dem Plan, bei dem man sich an vier Stationen das Wasser erspielen musste für die abschließende Wasserschlacht auf dem Kapellchenplatz. Alle waren naß bis auf Pater Bernhard Scheider der ins Heiligtum flüchtete. Die Kinder lagen dann müde im Bett und die Männer diskutierten bis früh in die Morgenstunden über die Lust und den Frust am Mannsein. Es wurde schnell allen klar, wie wertvoll ein offener, persönlicher Dialog in der Partnerschaft ist, was es bedeutet Omline zu leben, auf Augenhöhe in der Familie und mit Gott sein zu dürfen und wie Achtsamkeit jedem einzelnen eine neue Perspektive im Alltagsleben eröffnet. Am Sonntag gab es einmal mehr einen Gottesdienst einmal anders. Auf dem Kapellchenplatz setzten wir uns in den Kreis und um uns herum standen 5 Tische. Jeweils ein Tisch für das Evangelium, Kyrie, Gloria, Glaubensbekenntnis und die Fürbitten. Jeder Vater ging nacheinander mit seinen Kindern in 5 Durchgängen zu den jeweiligen Tischen. Eine Person in der jeweiligen Tischgruppe, sprach das Einführungsgebet und las sodann die Vorgehensweise vor z.B. schreibe, auf an was du glaubst... oder beim Gloria, überlege für was du dankbar bist und male ein Blume dafür auf den Tisch... etc. Zur Gabenbereitung stellten wir alle Fünft Tische in die Mitte unseres Kreises. So deckten wir den Tisch der Eucharistie mit unserem ganz persönlichen Leben und erlebten Gott in unsere Mitte, der in der Eucharistie mein Leben wandelt und zu mir kommt und mit mir geht. Das legendäre Fußballspiel Väter gegen Kinder ging einmal mehr unentschieden 3:3 aus.  Alle hatten einen riesen Spaß und gingen mit einer vollem Herzen, reich an neuen Erfahrungen nach Hause.

Silvestertagung 2015/16
Herzblut
Für Familien und Ehepaare steckt im Alltag viel „Herzblut“ drin – im Beruf, in der Erziehung der Kinder, in der Organisation des Familienalltags, im Engagement für die Schönstattfamilienbewegung, Vereine etc. Als Familien sind wir dazu berufen dieses Lebensfeld, unseren Familienalltag, mit Freude an Familie auszugestalten und darüber hinaus uns zu investieren in Freizeit- und Schulaktivitäten, Schönstattbewegung, Gesellschaft… Wie kann das gelingen? In einem gesunden und ausgewogenen In-, Für- und Miteinander. Nach einer ausführlichen Standortbestimmung als Ehepaar und Familie spannte sich der Bogen für die individuelle Entwicklung der Ehepaare und Familien im einander sehen, wahrnehmen und verschenken. Praktisch wurde dies sichtbar, indem wir alle gemeinsam über 70 Lebkuchenherzen verzierten und Baumkerzen herstellten, welche die Familien zum Silvestertag mit guten Segenswünschen für das neue Jahr in der Stadt Oberkirch am Passanten verschenkten. Was für eine große Freude und Erfüllung etwas zu geben, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Für die meisten der Passanten völlig unverständlich. Für uns im Sinne des Lebensvorgangs des „Gnadenkapitals“ eine große Freude. Wie kann die Freude in unserem Familienleben in dieser Grundhaltung wachsen. Erfahrbar wurde dies durch das praktische Tun der Ehepaare füreinander. Das Los entschied darüber, für welche Familie jedes Ehepaar ein individuelles Geschenk zum Thema der Tagung anfertigen durfte. Einander sehen, sich im Blick haben, sich einfühlen wurde beim Schenken spür- und erfahrbar. Darüber hinaus gab es reichlich viel Spannendes und Heiteres. Wir spielten gemeinsam ein großes Familienaktionsspiel „Herz das brennt und rennt“ bei dem alle riesigen Spaß hatten und enormen Ehrgeiz entwickelten. Der Silvesterabend war eine gelungene, kurzweilige Mottoparty, bei der jeder etwas „rotes“ tragen sollte. Die Kinder- und Jugendlichen hatten ein eigenes Programm an den Vormittagen und an den Nachmittagen stand immer die Familie als Ganzes im Mittelpunkt.

Familiendiözesantag 2015
Freude an Familie ist - wir gehören zusammen!
Bei traumhaft sonnigen Herbstwetter traf sich die Schönstattfamilienbewegung auf Marienfried. "Zu wem gehöre ich" war die zentrale Frage des Begegnungstages. So sortierten sich die Teilnehmer nach unterschiedlichen Kriterien der Zusammengehörigkeit: Männer - Frauen - Kinder, nach Heiligtümern in der Diözese, doch letztlich gehören wir zu unserer Familie! Jede Familie hatte sich am Morgen auf den Weg zum Diözesanheiligtum gemacht. Auf dieser kleinen Familienwallfahrt zum Heiligtum hat jede Famili ihre Anliegen mitgebracht. Diese wurden auf kleine Fahnen geschreiben. Ein DANK, eine große Freude, eine Bitte oder auch eine Herausforderung, eine Frage die einen beschäftigt. Die Fahnen wurden im Familiengottesdienst zum Kyrie, Gloria und zu den Fürbitten ums Heiligtum aufgehängt. In drei Impulsen beschäftigten sich die Ehepaare mit dem Thema Sakramentalität der Ehe, Hausheiligtum und der Lebensfamilienpyramide aus dem Liebesbündnis. Einander Begegnen, zu spüren WIR gehören als Familienbewegung zusammen war für alle Familien eine tolle Erfahrung.

Schönstattsommertagung 2015
Wo ist die Höhrer Straße 111? Navigationsgeräte sind mit dieser Straße auf den Berg
Nazareth überfordert, nicht aber junge Familien aus der Erzdiözese Freiburg. Schönstatt kennen lernen, seine Spiritualität, seine Pädagogik, seinen Gründer, das stand auf dem Programm. Für die meisten ein Ersterlebnis und damit eine spannende Entdeckungstour. „Der spannende Dritte in unserer Mitte“, das Ehesakrament und leben mit dem „Hausheiligtum“, das gibt Familien gute innere Bindung und hilft bei der Erziehung der Kinder. Claudia und Heinrich Brehm von der Schönstatt Familienbewegung leben was sie
sagen, das wurde in diesem Impuls deutlich. Das Pater Kentenich Haus auf Berg Schönstatt lässt den Gründer der Schönstattbewegung lebendig werden. „was wir hier aufgenommen haben, macht ihn für uns glaubwürdig und authentisch.“ Selbst die Kinder, die mit einer Rallye das Haus eroberten, wollten dann noch mehr von diesem Pater Kentenich hören. Plötzlich stehen Fragen im Raum wie: „Was tun, wenn man im Religionsunterricht gut mitmacht und deshalb gemobbt wird?“ oder „Manchmal fehlt mir der Mut zu meinem Glauben zu stehen.“ Fragt man Eltern, wie sie Ihre Kinder erziehen wollen, dann sind sich alle einig: wir wollen nur das Beste und sie möglichst gut erziehen. Grundlagen aus der Pädagogik Schönstatts gab zu diesem Thema Sr. Dr. Doria Schlickmann. In einer anschließenden Diskussion wurde deutlich was engagierte Eltern sich die Erziehung ihrer Kinder kosten lassen. Sich als Familie erleben, das gehörte zum Konzept dieser Tagung. Ursula und Martin Grimm sorgten für wohltuende Abwechslung bei Spielen mit der ganzen Gruppe, beim Kerzen gießen und Wettrudern und Tretboot fahren auf dem Laacher See. Der abschließende Höhepunkt dieser Schönstatt Tagung war die Bündnisfeier mit Gottesdienst im Tal Schönstatt. „Halleluja, lobet Gott in seinem Heiligtum“ brachte richtig Freude auf in der Pilgerkirche. Denn, wie könnte es bei Familie anders sein, sie bewegt – die Frauen, die Männer, uns alle. Danach ging es mit brennenden Fackeln auf Berg Nazareth. Das Navigationsgerät war jetzt nicht mehr notwendig. Die Wege in Schönstatt sind in diesen Tagen vertrauter geworden.

Der Spielplatz ist fertig!
Unterhalb des großen Parkplatzes wurde die Obstwiese terrassiert und es entstand ein wunderbare Aktionswiese mit dem neuen Spielplatz. Der Spielplatz wurde für Kinder aller Altersstufen konzipiert. Neben einer Nestschaukel und Sandkasten gibt es eine kleine Rutschbahn, ein Spielhaus integriert in einen Kletterturm mit Hängebrücken und Leitern. Des Weiteren wurde ein kleiner Niedrigseilgarten zum Klettern, Balancieren und sich Überwinden errichtet. Hier besteht die Möglichkeit auch pädagogisch mit Gruppen aller Altersgruppen zu arbeiten. Marienfried freut sich über das gelungene Projekt und über die Erweiterung seiner Möglichkeiten der Seminargestaltung. Ein besonders Dankeschön gilt den kleinen und großen Sponsoren insbesondere der Sparkasse Ortenau und der Firma Garbenbau Huber.

Als Familie Ostern feiern...
…es ist möglich und eine super Erfahrung z.B. die Feier des Abendmahls, im Garten Getsemani mit Fackeln zusammen im Gebet bei Jesu auszuhalten, gemeinsam zu verzichten, als Familie die Alltagslast und –freude auf das Karfreitragskreuz zu  bringen, das Osterfeuer am Abend gemeinsam aufzuschichten und im Kerzenschein Auferstehung zu feiern, mit den Kindern ums Osterfeuer herum zu feiern und schließlich am Ostermorgen das Leuchten in den Augen der Kinder zu sehen, wenn sie ein Osternest gefunden haben.
Im Rahmen der traditionellen Osterliturgie mit ihren „üblichen Zeiten“ und oft langen Gottesdiensten als Familie mit Kindern eine Herausforderung. Gerade die Kar- und Ostertage sind eine sehr intensive Zeit, in der wir uns die zentralen Lebens- und Glaubensfragen stellen dürfen. Tage in denen wir als Familie mit unseren Kindern ganz intensiv unseren Glauben mit viel Freude erleben , erfahren und prägen können. Als Familienbewegung haben wir mit unserem Konzept für dies Tage das Augenmerk ganz besonders auf die Familie mit Kindern gelegt. Jede Familie konnte mit kleinen und großen Kindern gemeinsam alle liturgischen Elemente gemeinsam erleben. Es wurden zudem Osterlämmer und Osterhasen gebacken und Eier ausgeblasen und Osterschmuck gebastelt. Die Abwechslung von kreativ, aktiven Elementen und Zeiten der Stille ermöglichten es den Kindern und Erwachsenen immer mit vollem Herzen dabei zu sein. Das Strahlen und die Begeisterung der teilnehmenden Familien war so wunderbar, dass es nächstes Jahr sicherlich wieder Kar- und Ostertage auf Marienfried geben wird.


 
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